Nachdem eine Woche zuvor mit dem deutlichen Sieg über SSV I die Meisterschaft
in der Bezirksliga und somit der direkte Aufstieg in die Landesliga realisiert
wurde, war bei der SGA einfach die Luft raus. Zu lange hatten die Spieler um
Kapitän Rico Grunert den Druck des gewinnen müssen gehabt. Seit dem
01.12.2005 durfte man kein Spiel mehr abgeben und musste somit 11 Ligaspiele
in Folge gewinnen.
Als dann im Halbfinale der BC Zwickau in der altehrwürdigen Adelsberger
Sporthalle zu Gast war, welche mit dem polnischen 2,10 Meter und 105 kg schweren
Centerhühnen aus der Regionalliga antraten, war es um den Adelsberger Siegeswillen
dahin. Eben dieser Center war es, der den Gastgebern bereits in der 1. Halbzeit
über 20 Punkte einschenkte. Aber auch das wäre an einem normalen „Adelsberger“
Tag kein Problem gewesen. Den ersten Spielabschnitt entschied man mit 19:14
für sich und auch in der Halbzeit hatten man die Nase noch hauchdünn
vorn (37:36)
Doch nach dem Seitenwechsel merkte man eben die lange Saison in den Knochen
der Adelsberg. Ganze 34 Punkte ließ man den Gegner im 3. Viertel erzielen
und lag somit das erste Mal zurück. Die Defense, die in den Spielen zuvor
das Prunkstück der Gastgeber war, hatte keinerlei Biss und somit war es
für die Spieler aus Zwickau immer wieder viel zu leicht, zu Korberfolgen
zu gelangen.
Auch wenn man sich nochmals zusammen riss und das letzte Viertel für sich
entschied. Der Abstand war einfach zu sehr angewachsen und im Endeffekt muss
man auch sagen, dass es die SGA an diesem Tag nicht verdient hätte den
Sieg davon zu tragen. Zwickau zog somit verdient in das Final um den CBO Pokal
ein. Dort werden sie aller voraussicht nach auf den SSV I treffen, der mit dem
Bezirksklassevertreter aus Auerbach ein eher leichtes Spiel haben sollte.
Wir wünschen beiden Mannschaften im Final viel Spaß und möge
der Bessere gewinnen!
Für die Adelsberg heißt es jetzt Abschied nehmen:
Wie heißt es so schön?
"Wenn es am Schönsten ist soll man ja bekanntlich aufhören.“
Demnach hätten wir nach dem Höhepunkt des sportlichen Erfolges, dem
Aufstieg in die Landesliga, den Spielbetrieb einstellen sollen – klingt
komisch, ist aber so. Doch wir sind noch nicht am Ziel und vor allem: wir sind
noch heiß!
Die Landesliga soll noch nicht unsere Endstation sein. Doch
erstmal sind wir gekommen um zu bleiben!
Vielleicht sieht man sich ja wieder – viel Erfolg an dieser Stelle an
den SSV und Lichtenstein, auch wenn die Bezirksligazeit von einer großen
Rivalität geprägt war, alles Gute für die neue Saison. Die SGA
möchte sich hiermit bei allen bedanken, die uns auf dem Weg in die Landesliga
begleiteten und unterstützt haben. Vor allem aber geht ein Dank an unseren
Vorstand, der uns bei der Planung für die neue Saison tatkräftig unterstützen
wird. An unsere Fans, die uns schon zu so manchem Sieg geschriehen haben. Ein
ganz besonderer Dank, geht an unseren Coach, dem Rayk Lorz, der sich trotz Arbeit
und Studium immer ausgezeichnet auf die Trainingseinheiten und Spiele vorbereitet
hat. Weiterhin an unseren neuen „Anschreiber“ und Edelfan dem Andi
Krüger und natürlich last but not least unserem Webmaster/Webfotografen/
Edelfan und was weiß ich nicht alles noch – dem Volker Holfeld! Wir
hoffen ihr steht uns auch 2006/2007 zur Verfügung.
Förmlich in aller letzter Sekunde, nämlich am letzten Spieltag der Saison 2005/2006 der Bezirksliga Chemnitz, holt sich Adelsberg mit einem 86:70 Start – Ziel Sieg gegen den Aufsteiger und bis dato Tabellenführer SSV Chemnitz I den Meistertitel.
Knapp 100 Zuschauer wollten sich diese Begegnung nicht entgehen lassen und unterstützen ihr Team nach Leibeskräften.
Adelsberg startet gut ins Spiel und konnte schnell 4 Punkte für sich markieren, ehe der SSV mit einem 9:0 Run kurzzeitig in Führung ging. Sofort wurde eine Auszeit genommen und nach dieser lief es wieder für die Adelsberger. Über die Stationen 9:11, 15:15, 17:17 und 20:19 verlief das 1. Viertel doch sehr ausgeglichen und knapp. Im zweiten Abschnitt wurde die Defense der Gastgeber noch etwas besser und härter, womit der SSV seine Probleme zu haben schien. Die Bretter wurden ebenfalls von der SGA kontrolliert und ein Rebound nach dem anderen runter gepflückt. Zwischenzeitlich gelang es den Hausherren sich auf 36:23 abzusetzen. Doch wiederum war es ein kleiner Lauf für den SSV, der diesen Abstand bis zur Pause verkürzte.
Dennoch konnte Grunert & Co. mit einer 9 Punkteführung (40:31) zum Pausentee in die Kabine gehen.
Nach dem Seitenwechsel wollte man den SSV weiterhin auf Abstand halten und nicht wie in den letzten Partien den Start ins 3. Viertel verschlafen. Auch wenn wenig Fehler passierten, war es die schlechte Wurfquote, die es dem SSV ermöglichte nochmals auf 1Punkt ran zu kommen (46:45). Mitte des 3. Viertels gelang es aber dem Ball ans Brett zu bringen, den SSV - Centern Fouls anzuhängen und einige wichtige Freiwürfe zu verwandeln.
Beim SSV waren es vor allem Wagner und Wetzig, die ihr Team mit Punkten versorgten und so im Spiel halten konnten. Das sich aber die SGA auf 10 Punkte davon schlich, konnten sie nicht verhindern.
Im letzten Abschnitt wurde der SSV dann nervös. 10 Punkte Rückstand und eine sehr hohe Foulbelastung. Eine sehr unschöne Kombination, wenn man gewinnen muss.
Diese Nervosität war es letztlich, die dem SSV das Genick gebrochen hat. Sie stellten ihre Defense von Zone auf Mann – Mann um. Bis zu diesem Zeitpunkt war es schwer gegen die SSV Defense zum Korberfolg zu gelangen. Nach der Umstellung, war es ungleich einfacher. Adelsberg holte seine einstudierten Systeme aus der Kiste und der SSV wusste nicht wie ihm geschah. Keiner der Gästespieler war in der Lage seinen Gegenspieler zu halten und wusste sich meist nur mit einem Foul zu helfen. Als dann 2 Leistungsträger der Gäste das Feld wegen dem 5. persönlichen Foul verlassen mussten, spielte Adelsberg klug die Zeit runter und gewann auf Grund der besseren Teamleistung.
Als es dann endlich vollbracht war und der Aufstieg in Sack und Tüten war, gab es kein Halten mehr. Nach der Pokalübergabe durch den Staffelleiter Nico Schröder, lagen sich Fans und Spieler in den Armen und feierten gemeinsam bei Freibier, Kuchen und Salaten den Titelerfolg.
Mit einem niemals gefährdeten und am Ende recht eindeutigen 66:86 Sieg über den Vorjahresmeister SG Aufbau Chemnitz wahrte sich die SGA die Chancen auf den Bezirksligatitel und damit auch die Chance in der nächsten Saison Landesliga zu spielen.
Vor dem Spiel war noch nicht klar, in welcher Besetzung der ehemalige Meister antreten würde. Ein Fragezeichen stand hinter Schneider, der die letzten Wochen arbeitsbedingt nicht im Training war und hinter Strohbach, der sich wohl mit Rückenschmerzen plagen würde.
Als die Mannschaften dann aber zum warm up auf den Court kamen, war schnell klar – Schneider spielt, Strohbach nicht.
Mit dieser Erkenntnis war die Taktik auch schnell klar und Coach Lorz brauchte es eigentlich nicht erst besonders zu erwähnen. Der Ball musste unter den Korb. Dort war der Gegner am schwächsten besetzt und allen war klar, dass der Ausfall von Strohbach nicht zu kompensieren sein würde.
Die noch am Tag zuvor geübten Laufwege gegen die Zonenverteidigung der Gastgeber funktionierten einwandfrei und Adelsberg kam zu einfachen Punkten unter dem Korb. Auf der anderen Seite mussten sich die Jungs von Ronny Wendler jeden Punkt hart erarbeiten. Adelsberg, mit wesentlich mehr Möglichkeiten und der tieferen Bank besetzt, machte von vorn Druck, um den Gegner, der eigentlich nicht wechseln konnte, konditionell zu ermüden. Bereits nach fünf Minuten hörte man den ersten „Aufbauer“ laut schnaufen.
Einzig Tierfelder und Steege waren in der Lage dagegen zu halten.
Bei den Gästen aus Adelsberg punktete dagegen bis zur Halbzeit bereits jeder Spieler, der auf dem Feld stand. Das es zur Halbzeit nur 29:32 aus Sicht der Gastgeber stand, war großes Glück für die Aufbau, da Nestler & Co. ihre Würfe vom Perimeter nicht verwandeln konnten.
Nach der Halbzeitpause, welche die Gastgeber zum Erhohlen gut gebrauchen konnten, waren Sie in der Lage das hohe Tempo noch bis zur Hälfte des 3. Viertels mitzugehen. Danach brachen aber alle Dämme. Aufbau, die bis zu diesem Moment mit 6 Leuten fast durch spielte, hatte große Foulprobleme, die Luft wurde knapper und somit kam es wie es kommen musste. Punkt um Punkt setzten sich die Spieler um ihren TOP-Scorer Schönfelder ab. Die drei Adelsberger Center Schönfelder, Rosseck und Schöpke konnten machen was sie wollten und punkteten nach belieben.
Von Aufbau sah man noch den einen oder anderen „Verzweiflungswurf“ sein Ziel finden, doch von Mannschaftsspiel war rein nichts zu sehen.
Mit 20 Punkten Differenz und erhobenen Hauptes verließen die SGA – Spieler anschließend die Halle, um sich noch auf eine Roster und „ein“ Bierchen mit ihren sportlichen Kontrahenten zu treffen. An dieser Stelle nochmals ein Dankeschön an die Aufbau, für den Grillabend.
Saisonabschluss
Am letzten Spieltag in der Saison 2005/2006 kommt es nun zum großen Showdown!
Erster gegen Zweiter heißt die Ansetzung oder auch SSV Chemnitz I gegen SG Adelsberg. Der Sieger der Partie ist sicher in die Landesliga aufgestiegen. Damit dies möglich wird, hofft die SGA auf stimmgewaltige und zahlreiche Unterstützung.
Spielbeginn ist 20:30 Uhr in der Adelsberger Sporthalle.
Ein etwas anderes Spiel bestritten die Basketballer der SGA am gestrigen Abend.
Der Gegner war kein geringerer als der bis gestern ungeschlagene Tabellenführer der 2. Basketballbundesliga Damen, die ChemCats.
Am Anfang der Partie staunten die Männer schon nicht schlecht, als sie doch einen Dreier nach dem anderen durch ihre Reuse fliegen sahen. Die Mädels machten mächtig Druck und hatten eine
traumhafte Wurfquote. Bis zur Halbzeit konnten sie Tempo und Trefferquote sehr hoch halten und stellten die Jungs, welche sich nicht recht trauten mal zu zupacken, vor gehörige Probleme.
Nach der Halbzeit (die dieses Mal 3 Viertel dauerte) hatten die Girls noch leicht die Nase vorn.
Als dann aber alle Schüchternheit und gute Manieren über den Haufen geworfen wurden und die SGA-ler vorn wie hinten zu griffen, merkte man die körperliche Überlegenheit.
Für beide Teams war es eine gelungene Abwechslung vom harten Training :-) und ich denke, dass auch beide Mannschaften Spaß an diesem Spielchen hatten.
Die SGA wünscht den ChemCats viel Erfolg im Halbfinale gegen Nördlingen, wobei wir uns sicher sind, dass mit dieser Wurfquote, wie am gestrigen Tag nix schief gehen kann.
Nachdem die SGA in der Hinrunde Dittersbach mit 81 Zählern Differenz abgeschossen
hatte, fragte sich jeder, ob es möglich ist dieses hohe Ergebnis zu wiederholen.
Da das Spiel nicht viel an Qualität her gab, fällt der Spielbericht
heute auch etwas kürzer aus.
Der einzige Gegner, den die SGA an diesem Spieltag hatte, war das Spielgerät!
Der Spielball war so hart aufgepumpt und so glatt, das sämtliche Würfe
ihr Ziel verfehlten. Nicht selten sah man einen Spieler, dem der Ball einfach
aus der Hand rutschte.
Dittersbach mit einer doch recht konfusen Spielorganisation und einer 1-3-1
Defense, war in sämtlichen Belangen unterlegen und bereits zur Halbzeit
(16:40) zeichnete sich ein erneutes Debakel ab.
Die Adelsberger, die wiederum mit 11 Spielern angetreten waren, wechselten im
3. und 4. Viertel immer Block weise, sodass alle Spieler auf genügend Spielzeit
kamen und ihre Punkte erzielen konnten.
Am Ende setzten sich Schöpke, Schönfelder & Co. mit 100:33 durch.
Nachdem es die letzten Wochen eher etwas dünn aussah und die
SGA zu den Spielen mit 7 Mann antreten musste, kann Trainer Raykair
wieder aus dem Vollen schöpfen.
Bis auf Markus Fengler, welcher gestern Beruflich verhindert war, waren alle
Spieler an Deck. Selbst der Langzeit verletzte Uwe Miersch, der seit November
2005 auf Grund eines Bänderanrisses pausieren mussten, konnte gestern sein
Comeback feiern. Das sah dann so aus, dass er gleich mit 17 Punkten Top scorer
für die SGA wurde!!! Hoffe wir, dass das so weiter geht. Herzlich willkommen
zurück Uwe.
Am Anfang der Partie sah es dabei aber nicht so gut für die Gastgeber
aus. Der Start wurde ordentlich verschlafen. Vorn und hinten stimmte es nicht!
Im Abschluss fehlte die letzte Konsequenz und die Defense war einfach zu schlaff.
Der SSV fand dagegen gut ins Spiel und konnte ab der 1. Minute die Führung
übernehmen. Am Ende des 1. Durchgangs lag der SSV mit 16:20 in Front.
Im zweiten Abschnitt startet die SGA mit einer völlig neuen Aufstellung.
Lediglich der Captain war in der Formation verblieben. Die Verteidigung wurde
in Zone gewechselt. Im Angriff lief der Ball gut und schnell. Der SSV hatte
jetzt Mühe im Angriff und wusste sich hinten oft nur mit einem Foul zu
helfen. Schnell war der Vorsprung dahin und die Auszeit folgerichtig vom SSV
genommen, verschaffte den SGA - Jungs beim Stande von 25:25 eine kurze Verschnaufpause.
Doch auch die Auszeit vom SSV konnte die Adelsberger nicht von ihrer Linie abbringen.
Punkt für Punkt setzten sich die Hausherren nun ab. 33:18 ging das Viertel
an die SGA. (Halbzeitstand 49:38)
Nach der Pause wieder einige Unkonzentriertheiten der SGA und die Gäste
kamen nochmal ran. Sofortige Auszeit vom Coach und danach ging es wieder konzentriert
weiter. Ständiges Umstellen der Verteidigung und vorn schön heraus
gespielte freie Würfe brachten letztlich den Erfolg in den nächsten
beiden Viertel. Der SSV hatte jetzt nicht mehr viel dagegen zu halten. Deutlich
bemerkbar machte sich wieder die lange Bank der Gastgeber, die kontinuierlich
durch wechselten und immer wieder frische Leute auf das Parkett stellten.
Ein doch härteres Stück Arbeit hatten die Basketballer aus Adelsberg am letzten Samstag gegen den Tabellenführer der Bezirksklasse, die Plauen Homesquad, zu erledigen.
Beide Mannschaften trafen bereits beim Silvesterturnier aufeinander. Damals beherrschten die SGA – Jungs Plauen recht deutlich und ohne weitere Probleme.
Doch wie schon im Ligaspiel am Mittwoch gegen die USG, so auch am Samstag, hatte die SGA entscheidende personelle Probleme. Gerade 7 Spieler standen zur Verfügung! Ebenso konnte der Coach diese Partie nicht bestreiten, da er seit dem disqualifizierenden Foul gesperrt ist. Wie lange diese Sperre noch anhält, ist leider fraglich und eine Entscheidung ist dem Verfasser noch nicht bekannt.
So starteten die Gäste wie noch nie in der Saison. Ein völlig neue „starting five“ stand auf dem Feld.
Plauen in ihrer alten Halle mit dem nötigen Selbstvertrauen ausgestattet, traf zu Beginn der Partie sehr sicher von außen und stellte die Zonenverteidigung der Gäste stark auf die Probe.
Adelsberg lief vorerst einem Rückstand hinterher. Erst als die Verteidigung umgestellt wurde und die Aggressivität erhöht wurde, schlichen sich in das Plauener Spiel Fehler ein und die SGA, angeführt durch Schönfelder und Grunert konnten Punkt um Punkt aufholen, ehe sie sich in der 2. Halbzeit bis auf zwischenzeitlich 10 Punkte absetzten.
Die Gastgeber waren aber nicht gewillt den Pokalerfolg so einfach herzuschenken und legten ihrerseits nochmals eine Schippe drauf. Bis zum 3. Viertel war der Vorsprung wieder aufgebraucht und man trennte sich 49:49.
Als im letzten Abschnitt dann jedoch ein Plauener Spieler mit einer Schiedsrichterentscheidung gegen einen Mitspieler überhaupt nicht einverstanden war und sich auch nach dem ersten technischen Foul nicht wieder in den Griff bekommen wollte, gelang es der SGA sich wieder abzusetzen und die Vorentscheidung zu erzwingen.
70:61 hieß das doch etwas knappe Endergebnis für die SGA!
Am 15. Spieltag stand mit der USG Chemnitz ein alter Bekannter auf dem Spielplan.
Auch wenn das Hinspiel bei der Uni ziemlich eindeutig gewonnen werden konnte,
so war man trotzdem vor dem Spiel vorsichtig, denn die SGA hatte leichte personelle
Probleme. Urlaub, Krankheit und so manch andere Ausreden musste sich der Coach
vor der Begegnung anhören. ;-)
Das Spiel begann auf beiden Seiten sehr nervös. Im weiteren Spielverlauf
gelang es auch keiner Mannschaft, sich einen größeren Vorsprung zu
erspielen. Auch die sehr kleinlichen Pfiffe der Schiedsrichter trugen zu einem
sehr zerfahrenen Spielverlauf bei.
Adelsberg hatte fast den gesamten Spielverlauf die Nase mit zwischen 4 und 6
Punkten vorn.
Im letzten Viertel kam aber nochmals etwas Hektik auf. Der Grund dafür
war ein technisches Foul gegen die "Bank" und keine 2 Sekunden später
eine Disqualifikation gegen den Coach.
Was war passiert?
Bei einem Fastbreak wurde ein SGA Spieler vom Gegner unterlaufen und der Pfiff
blieb aus. Verständlicher Weise regten sich die Mitspieler über den
unterlassenen Pfiff auf und ebenso verständlicher Weise pfiffen die Schiedsrichter
das "T" gegen die Bank. Aber was jetzt kam entzieht sich meinem Verständnis.
Nachdem das erste technische Foul gepfiffen wurde, folge sofort das Disqualifizierende
gegen den Trainer, welcher das ganze Spiel über weder Muff noch Maff gesagt
hatte und lediglich seinen Spieler schützen wollte. Einen Trainer sofort
zu Disqualifizieren, ohne ihn vorher zu ermahnen, ist schon sehr fragwürdig!
Am Samstag, den 04.03.2006 fuhren 8 frische Spieler, 1 verletzter Spieler, 2 gut
gelaunte Fans und 1 etwas müde aussehender Coach zum weit entfernten Auswärtsspiel
nach Thalheim.
Vor dem Game appellierte der Trainer nochmals an die Stärken seiner Spieler
und das jeder nur das machen soll, was er kann. Vor allem war das Ziel, die
beiden erfolgreichsten Punktesammler, Rene Geiler und Mario Wötzel, von
Thalheim zu kontrollieren.
Das Spiel begann auf beiden Seiten etwas nervös. So dauerte es eine Weile,
bis die ersten Punkte auf dem Konto von Adelsberg verbucht werden konnten. Das
gleiche Bild bei den Gastgebern, die sich von Beginn an, von der SGA - Defense
beeindruckt zeigten.
Weiterhin für den Spielverlauf nicht unbedingt förderlich war, dass
Thalheim leider nur einen Schiedsrichter stellen konnte und dieser vom Arbeitsgerät
so selten wie nur möglich gebrauch machen wollte.
Somit war das Spiel sehr zerfahren und bestimmt für die beiden treuen Auswärtsfahrer
nicht sonderlich schön anzuschauen. Bis zur Halbzeit hatten es die SGA
- Jungs gerade mal auf 30 Punkte gebracht. Wer nun aber denkt das man mit 30
Punkten nicht führen kann, der ist auf dem Holzweg. Tanne hatte nochmals
12 Punkte weniger erzielt und brachte es nur auf 18!
Die zweite Halbzeit war dann analog der Ersten. Die gute Verteidigung der Gäste
zahlte sich nicht in Punkten aus, da man im Fastbreak etwas zu verspielt war
und nochmals den "Extrapass" spielen wollte. Thalheim hatte sich aber
schon aufgegeben und wusste genau, dass nichts zu holen war. Die beiden TOP-Punktesammler
waren komplett aus dem Spiel genommen und vereinzelt sah man einen Verzweiflungswurf
mit dem Rücken zum Korb.
Das nicht besonders schöne Spiel endete mit 67:37 für die SG Adelsberg.
Dem Thalheimer Spieler, der sich in einer Verteidigungsaktion das Knie unglücklich
verdreht hat wünschen wir gute Besserung und hoffen, dass du bald wieder
fit bist.
Am 1. Spieltag des Vereinspokals der CBO standen sich zwei sehr unterschiedliche
Mannschaften gegenüber. Auf der einen Seite die 2. Vertretung von Meerane
(die aufpassen müssen nicht Letzter in der Bezirksklasse zu werden) und
auf der anderen Seite die SG Adelsberg (welche ja bekanntlich den Aufstieg in
die Landesliga als Zielvorgabe habe).
Nun die Geschichte ist schnell erzählt:
Bereits frühzeitig war klar, dass die Gastgeber nicht viel entgegensetzen
konnten und nach vielen einfachen und schnellen Punkten durch die SGA führte
man schnell. Verteidigung wurde nur ansatzweise gespielt und das sollte auch
schon reichen. Zur Halbzeit stand es bereits 23:41 für die Guten.
Nach der Pause verordnete Kapitän "Kleini": " Keine Fastbreaks
mehr! Wir üben die Systeme!"
Nun das machte zwar wesentlich weniger Spaß, war aber notwendig und effektiv.
Ab und an funktionierte die "4" auch ganz ordentlich und zum Schluss
stand ein ohne große Mühen erzielter 55:86 Erfolg in der ersten Pokalrunde
zu Buche.
Hui, das war knapp! Nur hauchdünn setzten sich die SGA - ler gegen den Tabellenvorletzten
FC Erzgebirge Aue (4:18 Punkte) mit 74:73 durch.
Doch was war geschehen? Warum "nur" dieser knappe Erfolg?
Nun zum einen muss man sagen, das Aue einen außerordentlich guten Tag
erwischt hat. Zum anderen, dass die Hausherren den Gegner wohl im Vorfeld der
Partie etwas zu leicht genommen hatten, denn schließlich wurde 14 Tage
vorher der bis dahin ungeschlagene Tabellenführer Lichtenstein dominiert
und mit der ersten Saisonniederlage im Gepäck wieder nach Hause geschickt.
Jedoch nach spätestens 2-3 Minuten Spielzeit war jedem in den Halle klar,
das wird ein ganz hartes Stück Arbeit werden. Die Gäste legten los
wie die Feuerwehr und produzierten Punkte im Akkord, wie ein Fließbandarbeiter.
Dagegen lief bei der SGA nicht wirklich viel zusammen. In relativ kurzer Zeit
zeigte das Scorebord 6:13 für den FCE.
Die Auszeit folgte sofort und der erste Satz von Coach Rayk Lorz lautete "
Na Jungs, das nennt man einen klassischen Fehlstart."
Als die Pfeife der Schiedsrichter erneut ertönte und die Mannschaften wieder
aufs Spielfeld beordert worden, konnte man in den Gesichtern der SGA den Siegeswillen
deutlich sehen. Dennoch ging das erste Viertel mit 13:20 verloren.
Im zweiten Durchgang waren es erneut die Spieler Merdon und Guderian, welche
bei den Hausherren Kopfschmerzen verursachten. Beide verwandelten ihre Würfe,
ob unter dem Korb oder jenseits der 6,25 Meterlinie, sehr hochprozentig. Erstaunlich
aus Sicht der Adelsberger war, dass zwar in der Defense noch nicht alles Rund
lief, dafür aber die Offense nun immer besser funktionierte. Das Viertel
endete unentschieden mit 20:20 zum 33:40 Halbzeitstand.
In der Pause dann etwas lautere Worte mit dem "sch" Laut am Anfang
vom Coach. Danach wurde die Defense umgestellt und Fastbreaks sowie schnelleres
Passspiel wurde gefordert.
Die nächsten 10 Minuten wurden konsequent verteidigt und schnell nach
vorn gespielt. Somit gelangen immer wieder einfache Punkte und der Gegner, der
nur mit 6 Mann spielte bekam konditionelle Probleme. Der Abschnitt ging 20:15
an die SGA und somit führte Aue nur noch mit 2 Pünktchen.
Im letzen Durchgang hatten die Hausherren deutlich mehr zuzusetzen und konnten
die Konzentration sowie das Tempo aufrecht erhalten. Bei den Gästen häuften
sich nun die Abspielfehler, erzwungen durch eine konsequente und kompromisslose
Verteidigung. Die daraus resultierenden Fastbreakpunkte sicherten 1,5 Minuten
vor Ende eine 70:63 Führung.
Doch als alle dachten jetzt ist das Ding gewonnen und Aue gibt sich geschlagen,
war es erneut der Auer Merdon, welcher mit zwei 3ern sein Team wieder zurück
brachte. Darauf folgten jeweils 2 Punkte von Adelsberg und zwei Punkte von Aue
und 20 Sekunden vor Ultimo führten die SGA - ler mit einem Punkt und hatten
Ballbesitz. 8 Sekunden vor Schluss war die SGA nochmals mit zwei Punkten erfolgreich
und führte nun mit 3 Zählern, verpasste es aber den nächsten
Auer Korb zu verhindern. Somit hatte Aue 3 Sekunden Zeit nochmals zu Foulen
und in Ballbesitz zu gelangen. Der Ball kam zum Aufbauspieler Krömer, der
nun die Beine in die Hand nahm und vor seinem Gegenspieler förmlich davon
lief, um nicht gefoult werden zu können. Zum Glück war er schnell
genug und das Foul kam nach dem Schlusspfiff. Adelsberg gewinnt mit EINEM!
Respekt an Aue, die ein super Spiel machten. Wenn es ihnen gelingen sollte
ähnlich Leistungen in den restlichen Begegnungen abzuliefern, sollten sie
mit dem Abstieg definitiv nichts zu tun haben.
Am 11. Spieltag war Spitzenspiel angesagt. Der 3. in der Tabelle empfing gestern den ungeschlagenen Tabellenführer aus Lichtenstein.
„Dämlich, schusselig, leichtsinnig, unkonzentriert, zu lasch, sprich einfach schwach“, so war die kurze und knappe Einschätzung der Mannschaft nach dem Hinspiel in Lichtenstein, welche ja bekanntlich mit 2 Punkten Differenz verloren ging.
Dementsprechend heiß waren die SGA - Jungs auf Wiedergutmachung und wollten die Partie deutlich entscheiden, um im Falle des direkten Vergleiches die Nase vorn zu haben. Doch dann ca. 1 Stunde vor Spielbeginn kam die schlechte Nachricht: Kapitän und Top-scorer Rico Grunert musste verletzungsbedingt pausieren.
Eine schwere Bürde, die die Spieler der SGA damit aufgehalst bekamen, denn damit fehlte neben dem Langzeitverletzten Uwe Miersch bereits der 2. Spieler aus der etatmäßigen Starting Five.
Coach Lorz appelliert deshalb: „Wir müssen als Team enger zusammenrücken und eine geschlossene Mannschaftsleistung abliefern, um den Ausfall von „Kleini“ zu kompensieren.“
Dann war es endlich so weit die Herren in Schwarz pfiffen einmal kurz und dann flog der Ball zum „Jump“ in die Luft, das Spiel hatte begonnen. Die SGA sicherte sich den Sprungball und wenige Sekunden später wurden die ersten beiden Punkte für die Heimmannschaft notiert.
Die Adelsberger gleich zu Beginn mit einer aggressiven Mann-Mann Defense wollten gleich zeigen, wer Herr im Hause ist und von vorn richtig Druck machen.
Jeder lief für den Anderen und man hatte den Eindruck, dass 7 Adelsberger gegen 5 Lichtensteiner auf dem Parkett standen. Lichtenstein musste sich jeden Wurf, ob von draußen oder unter dem Korb hart erarbeiten, einfache Punkte Fehlanzeige, Fastbreak nicht existent!
Auf der anderen Seite ein völlig anderes Bild. Hinten sicher und vorn konsequent. Es schien zu laufen. Schön herausgespielte Punkte unter dem Korb und war kein Anspiel möglich, Traf ein Wurf von jenseits der 6,25 Meterlinie sein Ziel.
Nach dem 1. Viertel hatten die Guten sich bereits eine kleine Führung erspielt.
Der 2. Abschnitt begann analog zum ersten. Hinten sicher und vorn konsequent. Einzige Änderung im Spiel. Die Verteidigung wurde umgestellt auf 2-3 Zone und Lichtenstein musste nachdenken, wie sie gegen die Verteidigung spielen sollten.
Bis zur Halbzeit wurden dann immer wieder zwischen Mann-Mann und Zone gewechselt und dieses immer wieder umstellen, neu sortieren und aufstellen raubte wohl Lichtenstein den Nerv und Adelsberg konnte sich bereits zur Halbzeit ein schönes 47:36 Polster erarbeiten.
Die Ansprache zur Halbzeit vom Coach fiel dementsprechend kurz aus: „ Wir machen genau so weiter wie im ersten Abschnitt“.
Gesagt getan. Der SSV in Ballbesitz, Fehlpass, Fastbreack SGA, 2 Punkte Adelsberg.
Bis zur Mitte des 3. Viertels kämpften die Gäste noch verbittert, doch dann hatte man deutlich den Eindruck, dass sie wussten das sie an diesem Tage die Punkte nicht mit nach Hause nehmen würden.
Das dritte Viertel endete 72:49 für die SGA und das Spiel war entschieden.
Das letzte Viertel wurde dann mehr oder minder heruntergespielt und mit der Gewissheit, dass die Punkte in Adelsberg bleiben werden, war die Motivation nicht mehr die Beste und Lichtenstein gewann diesen Abschnitt mit 14:4, was jedoch lediglich Ergebniskorrektur bedeutete.
Endstand 76:63.
Besonders erfreulich ist, dass die Mannschaft wirklich als Team gespielt hat und kein Spieler besonders herauszuheben ist. Vielmehr war es die geschlossene Teamleistung, welche den Sieg sicherstellte. Ebenfalls sehr erfreulich ist, dass Mario Munack sein bestes Saisonspiel abliefert und vorn wie hinten einen guten Job machte. Weiter so Mario!
Nachdem die Hinrunde mit dem Spiel (und Sieg) gegen den SSV II vor 14 Tagen abgeschlossen wurde, stand am Mittwoch das erste Spiel der Rückrunde auf dem Plan.
Gegner war der derzeitige 5. der Tabelle, der BV 4.
Auch wenn das Hinspiel deutlich mit 97:56 gewonnen werden konnte, so waren die Mannen der SGA um Coach Rayk Lorz trotzdem vor dem Gegner gewarnt, denn die letzten Jahre zeigten immer wieder, dass die BV gerade in eigener Halle recht unangenehm zu spielen ist.
Vor allem auf den Top-Scorer der Bezirksliga, Kai Gläser, musste besonders geachtet werden, da dieser durchaus in der Lage ist, an einem guten Tag ein Spiel allein zu entscheiden.
Dementsprechend engagiert gingen die Spieler um Kapitän „Kleini“ Grunert mit einer Mann-Mann Defense zu Werke, um gleich den nötigen Druck auf den Gegner auszuüben.
Mit schnellem Spiel nach vorn und guten Aktionen der Center, gelang es schnell ins Spiel zu finden. Die Führung nach dem 1. Viertel (12:15) war zwar nicht unbedingt ein Ruhekissen, aber sorgte für zusätzliche Motivation und Sicherheit im Spiel.
Im zweiten Viertel ein ähnliches Bild: Sichere und aggressive Verteidigung hinten und ein blitzschnelles Umschalten in die Offense vorn.
Immer wieder wechselte der Coach frische Spieler ein, um den Druck auf den Gegner beizubehalten und die Eingewechselten machten ihre Sache sehr gut, ohne dass ein Bruch im Angriffsspiel zu erkennen war. Leider drückte sich die „Überlegenheit“ noch nicht in Zahlen aus. Auch zur Halbzeit war der BV 4 noch voll im Geschäft. (32:35)
Nach dem Halbzeittee wurde die Verteidigung auf eine 2-3 Zone gewechselt, um den Gegner zum nachdenken und zu schlechten Würfen von außen zu zwingen.
Das funktionierte ganz gut und äußerte sich auch rasch in einer 10 Punktführung, welche das gesamte Viertel gehalten werden konnte und somit stand es nach 30 Minuten 49:59 für die Guten.
Im letzten Viertel sah man dann deutlich, dass die druckvolle Art und Weise des SGA - Spiels seine Wirkung beim Gegner hinterlassen hatte. 21:6 ging das Viertel an die SGA. Die ein völlig verdienten und ungefährdeten 80:55 AUSWÄRTSSIEG einfuhren.
Besonders erfreulich ist, dass das letzte Woche noch gescholtene Zusammenspiel zwischen Aufbauspieler und Center diesmal sehr gut funktionierte.
Nach dem Spiel ist ja bekanntlich vor dem Spiel. Die „Kür“ ist absolviert und in 14 Tagen folgt dann die „Pflicht“. Dann steht der bislang ungeschlagene Tabellenführer aus Lichtenstein auf dem Plan. Die Spieler der SGA werden sicherlich alle Unterstützung brauchen und freuen sich auf zahlreiche Unterstützung.
Am gestrigen Mittwoch begaben sich 8 tapfere Mannen der SGA zum weit entfernten Auswärtsspiel und trafen auf die zweite Vertretung des Spiel und Sport Vereines.
Neben dem langzeitverletzten Uwe Miersch fehlten unter anderem auch der Coach sowie die Spieler Schönfelder und Munack.
Nach der relativ langen Trainings - und Spielpause sollte die Partie nicht auf die leichte Schulter genommen werden und der „Ersatzcoach“ Uwe Miersch fand auch gleich die richtigen Worte um seine Spieler einzustimmen.
Die SGA startete mit einer Zonenverteidigung, um nicht frühzeitig in Foulprobleme zu geraten. Weiterhin sollte durch schnelles Spiel nach vorn einfache Punkte durch Fastbreak erzielt werden.
Die Verteidigung funktionierte im Großen und Ganzen recht ordentlich, aber im Angriff waren immer wieder Abstimmungsprobleme auszumachen, was letzten Endes durch die lange Pause zu erklären ist. Der SSV erwies sich in der 1. Halbzeit als der erwartet schwere Gegner und somit führten die SGA`ler zwar zur Halbzeit aber die Gastgeber waren noch in Schlagdistanz.
Halbzeitstand 32:35
Nach dem Pausentee wurde die Verteidigung auf Mann-Mann umgestellt, um den Druck auf den Gegner zu erhöhen und diesen immer wieder zu schlechten Pässen und zu Turnover zu zwingen.
Mit der nötigen Aggressivität, sowie gelungen Aktionen im Angriff konnte sich nun die SGA Punkt für Punkt absetzen und fuhr den ersten Sieg (67:82) im neuen Jahr ein.
Als kleines Fazit aus dem Spiel ist festzuhalten, dass das Zusammenspiel zwischen Aufbauspielern und Centern verbesserungswürdig ist und dort in den nächsten Einheiten gearbeitet werden muss.
Am Montag kam es zum Aufeinandertreffen zweier langjähriger Rivalen der Bezirksliga. Die Partien der vergangenen Jahre waren
immer von großer Brisanz und Motivation geprägt. Durch Neuverordnungen im Regelwerk des Baskteballbundes,
durften langjährige USG Spieler diese Saison nicht antreten, somit hatte die Sportler der Uni ein Problem das sich auch auf dem Spielfeld
wiederspiegeln sollte. Das Match startete mit viel Tempo und Zug zum Korb. Dadurch konnte sich die SGA schnell absetzen.
Unsicherheit im Abschluß war ein Fremdwort. Schnell war ein 10 Punkte Vorsprung herausgearbeitet. Die Hausherren konnten sich nur
durch Eduard Hahn ein wenig im Spiel halten. Zur Halbzeit stand es 34:51 zu Gunsten der Gäste. Im dritten und vierten Viertel
änderte sich das Bild nicht wesentlich. Die SGA allerdings nun mit leichten Schwierigkeiten gegen die Zonenverteidigung der Uni
die im Endeffekt aber auch erfolgreich geknackt werden konnte. Am Ende stand ein verdienter 64:101 Auswärtssieg für unsere SGA
zu Buche. Scorer waren (Fengler 26, Grunert 20, Nestler 14, Munack, Schönfelder je 12, Krömer 10)
Nach dem katastrophalen Spiel am Sonntag, hieß es nun nach vornschauen, denn es stand niemand geringeres als der Vorjahresmeister, die SG Aufbau, vor der Tür.
Trotz zwei fehlender Stammspieler bei Aufbau, war die Devise den Gegner nicht zu unterschätzen. Denn die Vergangenheit hatte gezeigt, das fehlende Fitness und Athletik
durch viel Erfahrung ausgeglichen werden konnte. Die Partie startete ausgeglichen und war geprägt von Einzelaktionen auf beiden Seiten. Vorallem beim Abschluß außerhalb der Zone fehlte das nötige Glück. Zur Halbzeit führten die Adelsberger knapp mit einem Punkt (32:31). In der zweiten Halbzeit hieß es noch härter verteidigen und den Abschluß am Brett suchen. Diese Rechnung ging am Ende auf. Vorteil der SGAler war die tiefer besetzte Bank, durch die kontinuierlich gewechselt und der Gegner permanent unter Druck gesetzt werden konnte.
Endstand 79:60
Dämlich, schusselig, leichtsinnig, unkonzentriert, zu lasch, sprich einfach schwach, so präsentierten sich die SGAler am gestrigen Punktspiel in Lichtenstein, welches folgerichtig mit 64:66 verloren ging. Gleich zu Beginn merkte man, dass der SGA-Motor nicht so recht ins Laufen kommen wollte. Im Angriff wurde zu hektisch und unkontrolliert gespielt und in der Verteidigung wurde das "Ausboxen" und somit der Rebound vernachlässigt, so dass dem Gegner immer wieder einfach zweite Wurfchancen ermöglich wurden. Diese Anfangslethargie zog sich dann durch das gesamte Spiel. Die SGA lief meist einem knappen Rückstand her und wurde einmal die Führung erspielt, konnte diese nicht gehalten oder sogar ausgebaut werden. Dass es am Ende noch einmal spannend wurde lag vorallem an der relativ guten Verteidigung (mit Ausnahme "Ausboxen"), trotzalledem hat es leider nicht gereicht.
Nach zwei Vorbereitungsspielen, stand an diesem Mittwoch nun das erste Saisonspiel an. Gegner war kein geringerer als der BV IV, der der SGA Anfang der letzten Saison gleich die erste Niederlage zugefügt hatte.
Das Spiel startet bei den Adelsbergern mit anfänglichen Problemen im Abschluß, zu schnell wurde der Ball Richtung Korb geworfen. Dies besserte sich aber im Laufe des Viertels. Durch eine konsequent aggressive Defense, zwang man den Gegner immerwieder zu Ballverlusten. So stand es zur Halbzeit schon 54:29 für die Hausherren.
Dieser Vorsprung wurde bis zum Ende noch auf 41 Zähler ausgebaut. Damit war der erste Saisonsieg eingefahren. Hervorzuheben wäre noch, das alle elf Spieler der Adelsberger punkteten. Es gilt nun diese Form zu halten und die noch vorhandenen Defizite auszubessern.